Medienmitteilungen

Cover Biodiversitätsschädigende Subventionen
Über 160 Subventionen schaden der Biodiversität in der Schweiz

Mit über 160 Subventionen aus unterschiedlichen Bereichen werden nicht nur politische Ziele verfolgt, sondern auch die Biodiversität beeinträchtigt, wie Forschende der Eidg. Forschungsanstalt WSL und des Forums Biodiversität der Akademie

Bild: Hansjakob Fehr, 1kilo
Erntedanksagungsritual für Pachamama/Mutter Erde in der Colcha «K» -Gemeinschaft, Nord-Lipez, Bolivien
Schwindende Agrobiodiversität gefährdet sichere Ernährung

Die Agrobiodiversität ging in den vergangenen Jahrzehnten dramatisch zurück. Als Pfeiler der Ernährungssicherheit muss die Agrobiodiversität deshalb dringend wiederhergestellt werden. Ein neues Faktenblatt der Akademie der Naturwissenschaften (SCNAT), gemeinsam erstellt

Bild: Sabin Bieri (CDE)
Mädchen in der Natur
Biodiversität ist für die Gesundheit wichtiger als bisher gedacht

Der Kontakt zur Natur hält gesund. Dies belegt eine Analyse von wissenschaftlichen Studien, welche die Akademie der Naturwissenschaften (SCNAT) als Faktenblatt publiziert. Demnach ist der Schutz der Biodiversität von grosser

Maikäfer beim Starten
Weltbiodiversitätsrat warnt vor drastisch beschleunigtem Artensterben

Das Artensterben beschleunigt sich fortwährend und ist bereits 10- bis 100-mal höher als im Durchschnitt der vergangenen 10 Millionen Jahre. Insgesamt sind 0,5 bis 1 Million von rund 8 Millionen

Die Biodiversität ist Voraussetzung für Gratis-Dienstleistungen wie Bestäubung, Bodenfruchtbarkeit und Pflanzengesundheit.
Kluge Landwirte setzen auf die Biodiversität

Wenn die Schweiz ihre Nachhaltigkeitsziele erreichen will, muss sie die natürlichen Ressourcen effizienter nutzen. Die nächste Landwirtschaftspolitik (AP 22+), die bald in die Vernehmlassung geht, bietet hierfür eine grosse Chance.

Biologische Vielfalt bietet Sicherheit für den Menschen: In Bergregionen schützen Wälder Siedlungen und Infrastrukturen vor Steinschlag, Murgängen und Lawinen.
Weltbiodiversitätsrat verabschiedet ersten Zustandsbericht für Europa & Zentralasien

Die Biodiversität in Europa und Zentralasien hat einen enorm hohen Wert für die Region, aber schwindet Jahr für Jahr. Immer mehr Menschen werden längerfristig in ihrer Lebensqualität beeinträchtigt. Dies besagt

Stadtbiodiversitaet
Aktionsplan Biodiversität ist ein zweiter wichtiger Schritt

Der am Mittwoch vom Bundesrat verabschiedete Aktionsplan ist nach den 2016 eingeleiteten Sofortmassnahmen ein zweiter wichtiger Schritt zur Umsetzung der Strategie Biodiversität Schweiz, schreibt das Forum Biodiversität der Akademie der

schwarzerlenbruchwald sumpf wasser
Die Akademien warnen vor einer Lockerung des Gewässerschutzes

Die Akademien der Wissenschaften Schweiz kritisieren in ihrer Stellungnahme die vom Bund vorgeschlagenen Änderungen der Gewässerschutzverordnung. Der Gewässerraum, der seit 2011 von den Kantonen ausgeschieden werden muss, ist wichtig für

Albert Krebs
1. IPBES Bericht: Das Schwinden der Bestäuber: Eine Gefährdung unserer Nahrungsversorgung

A growing number of pollinator species worldwide are being driven toward extinction by diverse pressures, many of them human-made, threatening millions of livelihoods and hundreds of billions of dollars worth

Die Sieger der Wiesenmeisterschaft Toggenburg 2015
Gesucht, gefunden und ausgezeichnet: Die prächtigsten Wiesen und ihre Landwirte

Das Echo war gross: An den Wiesenmeisterschaften 2015 nahmen insgesamt 149 landwirtschaftliche Betriebe in fünf Regionen teil. Mit der sorgfältigen Bewirtschaftung ihrer Wiesen leisten diese Landwirte einen grossen Beitrag an

Ernährung (Symbolbild)
Gesucht: Die prächtigsten Wiesen und ihre Bewirtschafter

Bei den Wiesenmeisterschaften prämieren die IG Kulturlandschaft, der Schweizer Bauernverband, das Forum Biodiversität und regionale Organisatoren die artenreichsten Wiesen einer Region. Ziel ist es, auf die Schönheit dieser Wiesen und

Zustand der Biodiversität in der Schweiz 2014 - Die Analyse der Wissenschaft
Der Rückgang der biologischen Vielfalt hält an

Erstmals haben sich 35 wissenschaftliche Institutionen aus der ganzen Schweiz zusammengeschlossen, um den Zustand der Biodiversität umfassend zu analysieren. Die Experten kommen zu dem Schluss, dass die Biodiversität in der

Wasser (Symbolbild)
Der ökonomische Wert der Biodiversität (15. Oktober 2014)

In der heutigen Zeit zählt nur, was kostet. Auch die Biodiversität hat – neben vielen anderen Werten – einen ökonomischen Wert. Sauberes Wasser, fruchtbare Erde, schöne Landschaften und viele weitere

Auf ausgewählten Gipfeln des Schweizerischen Nationalparks wurden bereits vor 100 Jahren die Anzahl Pflanzenarten erfasst. Eine erneute Inventur zeigt dass die Artenzahl in der Zwischenzeit um durchschnittlich 44 Prozent zugenommen hat. Das Gipfelmonitoring seit 2002 des Projekts GLORIA zeigt, dass dieser Trend vor allem darauf beruht, dass mit der Klimaerwärmung mehr Pflanzenarten in grössere Höhen vordringen können (Wipf in: Cratschla 2/2013 und Cratschla 1/2016) Fiederzwenken-Kolonien werden im SNP seit 1936 unter anderem auf der Alp Stabelchod auf 1950 m dokumentiert. Mittlerweile liegen die höchsten Fundorte in der Nationalparkregion bereits auf über 2300 m. Die Pflanze konkurrenziert unter anderem Futterpflanzen der Rothirsche. (Krüsi in: Atlas des Schweizerischen Nationaparks 2013, S. 94)
Schutz der Biodiversität nicht auf Kurs (6. Oktober 2014)

Bern, 6. Oktober 2014. Der Schutz der Biodiversität und ihrer Leistungen ist nicht auf Kurs und deren Zustand wird sich weiter verschlechtern, wie der am Montag veröffentliche Weltbiodiversitätsbericht zeigt. Dies

Pflanzen (Symbolbild)
Agrarpolitik 2014-17 wird Umweltziele verfehlen

Die Akademien der Wissenschaften Schweiz begrüssen die allgemeine Stossrichtung der Agrarpolitik 2014-17. Insbesondere die neuen Beiträge für Ressourceneffizienz, biodiversitätsfördernde Produktionssysteme und Landschaftsqualität sowie die verstärkten Anreize für qualitativ wertvolle Biodiversitätsförderflächen